Lebensdaten

1834
Ernestine Voß stirbt im Alter von 78 Jahren.
Aus der Bestätigung der Stolbergischen Umtriebe. In: Briefe von Johann Heinrich Voß nebst erläuternden Beilagen hg. von Abraham Voß. Bd. 2. Halberstadt 1830, S. 71f.
Die wichtigsten Übersetzungen von Johann Heinrich Voß
Ausschnitt aus: Ernestine Voß, Ölporträt von Caroline Bardua (1827)
Ernestine Voß
Marie Christine Ernestine Boie wird am 31. Januar 1756 in Meldorf geboren. Sie ist die Tochter des Meldorfer Predigers und späteren Flensburger Probstes Johann Friedrich Boie. Mit seiner Frau Katharina, geb. Haberkorn, hat er zwölf Kinder. Ernestine ist die jüngste Schwester von Heinrich Christian Boie, der spätere Gründer des Göttinger Musenalmanachs. Die Hochzeit Ernestines mit Johann Heinrich Voß findet am 15. Juli 1777 statt. Aus der Ehe gehen fünf Söhne hervor: Friedrich Leopold (1778-1782), Heinrich (1779-1822) wird Professor in Heidelberg, Wilhelm (1781-1840), wird Arzt in Eutin, Hans (1783-1849) wird Architekt in Freiburg i. Br. und Abraham (1785-1847), wird als Altphilologe und Pädagoge bekannt.
Erinnerungen. In: Briefe von Johann Heinrich Voß nebst erläuternden Beilagen hg. von Abraham Voß, Bd. 2. Halberstadt 1830, S. 34
Literatur
Dagny Stemper: Das Leben der schleswig-holsteinischen Schriftstellerin Ernestine Voß (1756-1834). Eine Analyse zu Biographie und Werk auf der Grundlage ihres autographischen Nachlasses. Frankfurt am Main [u. a.]: Lang 2006
Axel E. Walter: Ernestine Voß. Eine Dichterfrau und Schriftstellerin der Spätaufklärung. Mit einer Edition ausgewählter Schriften. Eutin: Johann-Heinrich-Voß-Gesellschaft 2016

